|
Die Geschichte des läuten der Glocken
Beginnen wir bei der Glocke
Die Glocke(dondolo) – Instrument zum Läuten. Die Glocke läutet, din-don….das ist das Signal fürs Ohr, Gehör. Das Geläut gibt Menschen gute oder schlechte Informationen. Die gute Information – die Glocke gibt den Tagesbeginn an, Mittag, heilige Maria….erzählt über die richtige Zeit, gibt Hochzeiten an, feiert den Sieg…. Die schlechte Information – allgemein schlechte Nachrichten
Die Glocke ruft die Angst von dem bekannten und unbekannten hervor. Sie ruft die Angst beim Feind, der das Geläute hört, hervor und hört, dass sich etwas ereignet. Auch wenn dort viele Glocken auf einmal läuten und es wird laut geschrieen…das Gehirn wird vor Angst verrückt, der Körper zittert, die Beine bewegen sich nicht, die Arme sind schwach…
Nun da sind wir…
Von da an beginnt die Geschichte des Läutens.
Die Glocke als kämpferisches Element - kommt in der Geschichte des Durchbruches Indoeuropäischen und Euroasiatischen Volkes auf dem Europäischen Boden vor.
In der späteren Phase – in der Zeit des Glaubens an Hexen - manche zeigen ihre Fähigkeiten und Stärken, mit dem Geläute und dem Bohren des Leders mit verschiedenen Metallenen Objekten und Dornen,…häufig tun sie in diesem Zustand auch negative Sachen, sie sind die Angst und Feinde für die Umgebung.
Dieses Ritual hat man später angewendet, um das negative auszutreiben und das positive zu rufen… z.B. das Verabschieden des kalten Winters und die Ankündigung des Frühlings – der Anfang eines neuen Lebens, das Blühen der Natur. Die Folge davon ist das Erschrecken der Wildtiere – der Wölfe und Bären und noch anderen Lebewesen die im Laufe des Winters von den Bergen in die Täler kamen um Nahrung zu suchen. Die Gegend Grobnik’s war schon immer abhängig von Viehzüchtern und Bauernhöfen. Ich kann mit Sicherheit bestätigen, dass dieses Ritual vom Treiben der Wildtiere zurück in die Wälder, schon immer bestand.
Damit die Wölfe und Bären Angst bekommen, hat sich der Hirte in Schafsleder angezogen, Asche verstreut, geläutet und geschrieen….in der Hoffnung das diese Tiere Angst verspüren und nie wieder in die Nähe kommen. ……so sind die echten Glöckner entstanden, Aushilfen die der Eigentümer gezahlt hat um auf seine Tiere aufzupassen.
So war es für Ewigkeiten. In moderneren Zeiten war das ein Brauch zu Karneval, eine Art um Spaß zu haben, aber Heute ist das eine Touristische Produktion und das Kennzeichnen des Entstehens.
Ohne Zweifel, dass das Geläute ein Bedürfnis geworden ist, weil in dieser modernen Zeit es bei Leuten Fröhlichkeit auslöst, und die Art der Gastfreundschaft und des Temperament zeigt. Das ist eine Art für die Aufbewahrung der Identität von Grobnik’s Einwohner geworden.
Deshalb muss es weiterleben…
Es Leben die Glöckner und Grobnik
Autor des Textes: Dusko Zezelic Übersetzt von: Sara Zezelic

Das Geläute der Glöckner in Grobnik
Am Fuß des Berges, zwischen den Bergen und dem Meer befindet sich Grobnik, der Ort an dem einmal die wichtigsten Arten der Wirtschaft Bauernhöfe waren. Zwischen fleißigen Bauern und Arbeitern, befanden sich verschiedene Bräuche, von denen die meisten, leider bis Heute vergessen sind. Das heutige Leben unterscheidet sich sehr vom damaligen Leben. So gibt es in Grobnik heutzutage sehr wenige Bauern, der größte Teil des Lebens ist aufs Geldverdienen orientiert, größtenteils in der Stadt Rijeka, und ein anderer Teil von den Menschen widmet sich privaten Firmen. Jedoch haben die Menschen aus Grobnik immer schon einen Geist und Wollen für freiwillige Arbeit gehabt, deshalb wundert es keinen, dass es in der Gemeinde Cavle eine Vielfalt von Vereinen gibt. Von einem solchen Verrein „Cavjanske Maskare“, sind sie in großen Projekten auffällig gewesen; wie z.B. Rijeka’s Karneval mit Masken von Winetu, Tatars, Grobnik’s Republik und Karolina von Rijeka. Im Jahre 1999 sind sie als „Grobnicki Dondolasi“ gewachsen, indem sie sich immer wieder in der Öffentlichkeit aufgetreten sind um nicht vergessen zu werden, das ist ein alter Brauch in dieser Gegend – Glocknen. Glöckner waren Menschen, die von den wohlhabenden Menschen engagiert wurden, auf die Viecher aufzupassen und mit ihren Glocken laut läuteten um verschiedene Tiere zu erschrecken, die aus den Wäldern kamen.
In der Zeit des Feudalismus haben Glöckner mit ihrem Geläute und bestimmten Tierischen Merkmalen auf den Köpfen, so genannten „Krabulje“, Bären und Wölfe, sowie andere Waldraubtiere aus den Wäldern ausgetrieben. So konnte der Schäfer die Schafe in seinen Wald freilassen. Im Vergleich zu anderen Glöcknern den Folklore aus ihrer Gegend vorgestellt haben, waren „Dondolasi“ Bauern, die für ihre Arbeit bezahlt wurden. Später haben die Jungen sich in Schafsleder und Tiermasken angezogen und in Grobnik’s Dörfern die Menschen und Tiere geschreckt. Jahre vergingen, alles blieb still, die Glöckner sind verschwunden und das einzige Erinnerungszeichen an sie, gaben Herr Ranko Cabrijan und der verstorbene Diza, die die Erinnerung mit dem Geläute am Leben erhielten.
Nach Gesprächen mit Grobnik’s alten Bewohnern, entstand die Idee für Masken und Glöckners Gewand, man schuf Schafsleder und Glocken an. Masken wurden Handgefertigt und der Rundgang konnte beginnen. Die Einwohner haben die Glöckner herzlich Empfangen, das kann man am besten am Empfang in Siedlungen sehen, wo große Menschenmengen mit Freude auf sie gewartet haben.
Heute zählt dieser Verein über hundert Mitglieder, unter welchen auch 15 zwei- bis zwölfjährige sind. Es gibt weit mehrere Interessenten für diesen Verein, aber die Anschaffung der Masken und Kostüme erfordert große finanzielle Belastungen, die jeder selber zahlen muss. Die Ausarbeitung der Masken ist von dem Besitzer abhängig und man kann sie auf eigene Weise gestalten, so dass jede Maske ein eigenes persönliches Merkmal hat.
Ihre Arbeit der Wiederherstellung, von den damals beliebten Grobnik’s Bräuchen auf machen die Glöckner mit Hilfe von der Gemeinde Cavle und Jelenje, weiters mit den Mitteln vom Mitgliedsbeitrags und des Sponsors. Die Hilfe in der Arbeit geben auch alle Vereine in Grobnik’s Gegend und besonders die Freiwillige Feuerwehr von Cavle. Eine gute Mitarbeit, haben sie auch mit anderen Glöckner Vereinen.
Autor des Textes: Biserka Fucak Übersetzt von: Sara Zezelic
|